01 · Wasserlage und Wassergefühl
Gleiten, Auftrieb spüren, das Gesicht ins Wasser. Bevor Technik kommt, kommt Vertrauen.

Kinder lernen bei uns zuerst Kraul, lernen dann Rücken und Brust kennen – und werden am Ende in der Lage vertieft ausgebildet, die ihnen liegt.
Kraul zuerst
Weniger Koordination, früher Erfolg im Wasser.
Alle drei Lagen
Rücken und Brust kommen dazu, nicht statt Kraul.
Fünf Schritte
Vom Wassergefühl bis zum Seepferdchen-Abzeichen.
Deine Lage
Vertieft wird das, was deinem Kind liegt.
Der übliche Einstieg über das Brustschwimmen verlangt Kindern am meisten ab – ausgerechnet am Anfang.
Brustschwimmen ist koordinativ die anspruchsvollste der drei Lagen: Arme, Beine und Atmung laufen in einem festen Takt, und stimmt einer davon nicht, trägt die Bewegung nicht. Kraul verlangt weniger davon gleichzeitig. Der Vortrieb entsteht früher, das Kind spürt schneller, dass es vorankommt – und dieses Erfolgserlebnis trägt durch den Rest des Kurses.
Fünf Schritte, die aufeinander aufbauen – kein Schritt wird übersprungen.
Gleiten, Auftrieb spüren, das Gesicht ins Wasser. Bevor Technik kommt, kommt Vertrauen.
Beinschlag und Armzug in der Lage, die am wenigsten gleichzeitig verlangt.
Beide Lagen werden ausprobiert – damit das Kind weiß, was es wählen kann.
Vertieft wird die Lage, in der das Kind am stärksten ist. Keine Einheitslage.
Das Abzeichen ist ein Zwischenziel, kein Abschluss – der Aufbaukurs steht schon bereit.
Jede kann etwas anderes – deshalb lernt jedes Kind alle drei kennen.
Der intuitive Einstieg: schneller Vortrieb, flache Wasserlage, wenig gleichzeitige Koordination.
Fördert Körperhaltung und Entspannung – das Gesicht bleibt immer über Wasser.
Koordinativ am anspruchsvollsten und deshalb ideal, um Rhythmusgefühl zu entwickeln.
Drei Grundsätze, die über jeder Kursstunde stehen.
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